Sonntag, 26. Februar 2012

Würschtlfrühstück

Heute war ich zu einem Würschtlfrühstück geladen.
Ich sage Euch eins, im Februar bei tropischem Klima in Südostasien zu sitzen und original bayerische Weißwürschtl mit süßem Senf zu essen, hat etwas entschieden Surreales.
Davon musste ich mich heute erstmal 'erholen'.
Deswegen gibt es kein Foto.

Samstag, 25. Februar 2012

Chinesische Hausaltare

Ich habe den Eindruck, dass jeder chinesische Haushalt (mindestens) einen Hausaltar hat.
Das kann von einer alten Konservendose reichen, in die Räucherstäbchen gesteckt werden, bis zu prachtvoll verzierten Altaren mit reichen Opfergaben für die Ahnen.



Standard scheint die Mitte dazwischen zu sein. Ein Hängealtar mit Platz für ein paar kleine Opfergaben. Sehr oft handelt es sich dabei um Orangen und kleine Kuchen, sowie Teeschälchen.




In einem der Restaurants, in denen ich öfter esse, gibt es einen ganz besonders hübschen Altar. Den hätte ich gerne fotografieren wollen.

Als ich fragte, ob ich das irgendwann einmal tun dürfte, hat die Besitzerin vor Schreck die Farbe gewechselt.

Sie hat mich gebeten, unbedingt Bescheid zu geben, damit sie vorher die Götter beschwichtigen kann. So oder so ähnlich. Manchmal ist die Kommunikation auch hier nicht einfach.

Weil das schwierig für die Frau zu sein scheint, habe ich von der Idee mit dem Foto Abstand genommen. Schließlich gehe ich dort 1-2 mal pro Woche essen und würde das auch gerne in meiner verbleibenden Zeit hier tun.

Ihr Hauptaltar ist liebevoll geschmückt mit den Standardsachen wie im Bild oben zu sehen. Zusätzlich gibt es dort aber auch noch Dosen mit Q100 (isotonisches Getränk), Gläser mit Kaffee und 2 Dosen Heinecken Bier.

Ihre Ahnen scheinen also insgesamt Getränke zu mögen und mindestens ein Biertrinker war auch darunter.

Ich finde es sehr nett, dass die Frau das bei den Opfergaben berücksichtigt.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Das Bild hängt schief

Ich habe ein 'serviced appartment', das naturgemäß einen deutlichen Anklang von Hotelcharakter hat.
Dennoch oder vielleicht gerade deswegen mag ich die Bilderserie in meinem Wohn-/Eßzimmer sehr. (Sie muss von Bali sein, weil auf einem der Bilder daweg ubud steht). Sie passt in ihrer Schlichtheit sehr gut in die Wohnung und bricht -zum Glück- das allgegenwärtige Gelb ein wenig.

Aber immer, immer, immer hängt irgendetwas schief. Da kann ich zurechtrücken so viel ich will.


Im 12. Stock am Wasser bedeutet lüften zu wollen, gleich einen Sturm im Zimmer zu haben.

Die Papiere, die ich so anhäufe, um dafür gerüstet zu sein, einen Journal-Anfall zu bekommen, hatte ich relativ bald mit schwereren Sachen gesichert (siehe Tisch auf dem unteren Bild).

Aber es hat doch eine Weile gedauert, bis ich begriffen hatte, dass der Wind auch hinter die Bilder fährt und sie schief hängt.

Deswegen lasse ich sie jetzt einfach schief hängen- nutzt ja sowieso nichts, sie zurecht zu rücken.

Sonntag, 19. Februar 2012

Die Lösung des Bücherproblems und andere Einkäufe

Hier seht Ihr die Lösung meines Bücherproblems. Ein Second Hand Buchladen (soweit ich weiss, von einer Schweizerin geführt). Tatsächlich gibt es dort sogar ein Regalbrett mit deutschen Büchern. Das reicht für meinen Aufenthalt hier aus. Also habe ich gleich zugeschlagen.

Überhaupt war mir an diesem Wochenende nach Einkaufen für die Seele. Ja, ich habe große und kleine Kladden gekauft. Ja, ich habe mir dann auch gleich noch Gesso kaufen müssen (ich habe hier einen dunklen Holztisch und wer mich ein wenig kennt weiss, dass ich leicht unfallträchtig im Umgang mit Farben bin - auch Abdeckungen helfen da in der Regel nicht...). Nein, ich weiss nicht, wie ich das Zeug alles nach Hause bekommen soll.


Alberne Tassen mussten es dann auch noch sein.



Und dann noch Kleinkram, falls ich in den Kladden tatsächlich hier anfangen möchte, zu" journalen".



Besondere Beachtung bitte ich dem grauen Teil hinten im Bild zu schenken. Das ist ein Schulterwärmer, den ich mir zugelegt habe. Und ich trage ihn auch gerade jetzt.

Klimaanlage, sag' ich da nur...

Samstag, 18. Februar 2012

Night Market am Jonker Walk

Freitags- und Samstagsabends wird die Jonker Street für Autos gesperrt und ein nächtlicher Straßenmarkt aufgebaut. Seit meinem Aufenthalt hier, habe ich es heute zum ersten Mal geschafft, dorthin zu gehen.
Es herrscht ein rechtes Geschiebe. Ich habe den Eindruck, dass dieser Markt sowohl bei Touristen als auch bei Einheimischen beliebt ist.
Neben den vielen Imbissbuden (über die ich ein anderes Mal schreibe) und dem Schnickschnack, den es wohl auf allen Straßenmärkten der Welt gibt, sind mir hier die vielen albernen Schuhe aufgefallen.
Hier eine Auswahl:

Der Schmuck auf den Flip-Flops sah wirklich handgemacht aus. Und ich habe hier schon öfter Mädels in solchen Schuhen gesehen. Die werden also tatsächlich auch getragen.

Dann gab es noch diese - einem bekannten Kunststoffschuh-Hersteller nachempfundenen- Tatzenschuhe:


Zum Schluss noch mein Favorit. Die grünen Schuhe mit den Raupen. Sie sind mit einer Art Frottee-Stoff bezogen, um an eine Wiese zu erinnern.








Schrill, oder?

Freitag, 17. Februar 2012

Little India - Singapur

Ich bin nach wie vor dabei, meine Eindrücke aus Singapur abzuarbeiten.
Das heisst nicht, dass es in Melaka nichts zu sehen gibt, aber hier bin ich am Wochenende auch mit 'normalen' Dingen wie Waschen, Einkaufen oder einfach zur Entspannung zu Hause `rumhängen beschäftigt.

Singapur war eben wie ein Kurzurlaub - und wie eine Reise in meine eigene Vergangenheit. Vielleicht wollte ich deswegen so Vieles in Bildern festhalten.

Natürlich war ich auch in Little India, einem ethnischen Viertel um die Serangoon Road herum. Ich mag allein schon die dem Viertel angepassten Straßenschilder.

Ansonsten ist Little India voller kleiner Läden, laut und bunt. Das weisse auf dem Bild unten sind im Übrigen Kokosnüsse. Sehen schon anders aus als bei uns...


Natürlich gibt es dort auch Saris in allen erdenklichen Farben zu kaufen.


Die bunten Tempel sind auch nicht zu vernachlässigen.


Und -es wäre gar nicht anders denkbar- es gibt in einem touristisch erschlossenen Viertel auch Gedöns.


Also, diese Ganeshas finde ich schon -naja- merkwürdig. Ich erinnere mich, dass ich zu 'meiner' Zeit 2004 noch kleine Messing-Ganeshas gekauft habe.

Bunt sind sie jedenfalls und damit passen sie irgendwie in dieses Viertel, auch wenn sie meinen Geschmack nicht wirklich treffen...

Montag, 13. Februar 2012

Plastiktüten

Ich bin ja eher ein Rucksackeinkäufer.

Hier ist es jedoch üblich, dass jeder noch so kleine Futzel in eine Plastiktüte gepackt wird. Oft geht das so schnell, dass ich mich nicht mehr wehren kann. Oder aber ich sage rechtzeitig Bescheid, dass ich keine Tüte möchte und stürze damit die Menschen an der Kasse in solche Verwirrung, dass es mir fast schon wieder leid tut, keine nehmen zu wollen.

Ausserdem scheint es irgendwelche Regeln zu geben, was in die selbe Tüte darf und was nicht. Z.B. Reinigungsmittel nicht zu Lebensmitteln, Milchprodukte nicht zu Fleisch... ich weiss es nicht so genau. Jedenfalls kommen auch bei einem übersichtlichen Einkauf im Lebensmittelmarkt einige Tüten zusammen.



Gestern habe ich mich verschätzt. Nachdem ich 'Need no bag' gesagt hatte, musste ich feststellen, dass ich nicht alles in den Rucksack bekomme. Dann habe ich eben doch noch nach einer Tüte gefragt.

Der Mensch an der Kasse sagte:'20cent'. Und als ich anfing in meinem Portemonnaie zu kramen, kichert er und meint, er habe nur Spaß gemacht. Schließlich sei es ja nicht Samstag.


Es gibt hier tatsächlich eine Plastiktüten-Spar-Aktion. Die besagt, dass man samstags eine eigene Tasche zum Einkaufen verwenden soll.

Um das zu unterstützen, kosten samstags die Tüten 20 cent (ca. 5€cent).


Den Rest der Woche werden sie dann wieder freigiebig verteilt.

Sonntag, 12. Februar 2012

Buddha Tooth Relic Temple in Singapur

Eine Nachlese zu meinem Ausflug nach Singapur am vergangenen Wochenende. Dort habe ich auch den Tempel zu Buddhas Zahn Reliquie besucht.
Das Gebäude ist zwar noch ziemlich neu, aber im traditionellen Stil gebaut. Deswegen finde ich es sehr hübsch. Zumal es noch üppig mit (künstlichen) Blütenzweigen geschmückt war.

Im Eingangsbereich der obligatorische Kessel für die Räucherstäbchen.
Den habe ich aus einer so komischen Perspektive aufgenommen, weil ich keinen der Betenden stören wollte.
Bis ich das gerade geschrieben habe, war mir nicht klar, dass es solche Parallelen zur katholischen Kirche gibt: erst Reliquien und dann Räucherstäbchen für die Gebete - ok, in der katholischen Kirche sind das Kerzen, aber ich denke, die Grundidee dahinter ist ähnlich.


Und dann der Innenraum des Tempels (entschuldigt bitte das schlechte Bild). Die zwei Menschen in der Mitte, stellen Opferkörbe zusammen, die Besucher gekauft haben. Diese rosaweißen Sachen hinter ihnen, sind auch schon welche. Auf der rechten Seite des Bildes sind solche halbrunden Nischen zu sehen.



In jeder dieser Nischen sitzt noch ein kleiner Buddha.
Bei dem Bild unten könnt Ihr am unteren Rand noch Opfergaben erkennen.





Nochmal darunter -das habe ich leider nicht fotografiert- steht umläufig um den ganzen Raum eine Reihe von Metallkelchen.


Am Eingang kann man Opfermünzen kaufen, die dann mit Gebeten mit Gebeten Stück für Stück in die Kelche geworfen werden.


Der Raum hat eine ganz eigene, gelassene Atmosphäre, was ich als bezeichnend für den Buddhismus empfinde.


Auch wenn sie in diesem Fall mit dem leisen Klingeln der Münzen untermalt war...


Samstag, 11. Februar 2012

Tag der Süßigkeiten

Heute wusste ich schon ganz genau, was ich vorhatte, um Euch davon zu erzählen, aber manchmal entwickeln sich die Dinge anders.
Morgens war ich fleißig und hatte -obwohl ich nicht so besonders auf Süßes stehe- mittags Lust nach etwas Süßem.
Also habe ich mir diese Kaya Balls (Durchmesser ca. 3 oder 4 cm) geholt. Die werden frisch gebacken und in einer Papiertüte mit Holzspieß verkauft. Sie haben eine Füllung aus einer Art Kokossirup und werden warm gegessen. Die finde ich schon ziemlich gut, wenn ich es mir so überlege...
Das waren am Anfang mehr, aber die anderen haben es nicht bis zu mir nach Hause geschafft.

Wegen der großen Hitze wollte ich heute gar nicht weiter aus dem Haus, aber am Nachmittag habe ich die Einladung zu einer Grillfeier bekommen. Ich also los, um nach einem Mitbringsel zu suchen. Was ich bei uns zu Hause machen würde bei einer kurzfristigen Einladung, geht hier nicht. Wein oder Sekt ist viel zu teuer und einen Blumenladen habe ich bisher nicht gesehen. Also bin ich an diesen Rocherblumen hängengeblieben.
In einem Süßigkeitenladen hat eine Frau gesessen und hat sie gemacht. Das fand ich ganz nett und habe welche gekauft. Letztendlich bin ich aber doch mit leeren Händen zu der Feier gefahren, weil ich dachte, dass das mit den Rocherblumen auch merkwürdig ist.


Schließlich hat mir auch noch mein Taxifahrer auf dem Weg zur Grillfeier ein Gebäck von seiner Frau geschenkt. Da es ein indisches Gebäck ist, ist es sehr süß. Es ist mit Sicherheit schwierig zu machen, da es einen ganz mürben Teig hat und auch noch gefüllt ist.


Es schmeckt ganz anders als alles andere, was ich bisher gegessen habe. Aber leider bin ich nicht in der Lage, es zu beschreiben. (Schmeckt lecker, da es aber wirklich süß ist, werde ich einen Kaffee dazu brauchen.)





Und da sich der Tag so süß entwickelt hat, habe ich auch noch mein Ananasgebäck aus dem Kühlschrank geholt, das ich dort schon seit einiger Zeit aufbewahre. Das habe ich eher gekauft, weil an dem Stand alles so nett hergerichtet war - nicht weil ich sie unbedingt essen wollte.




Weil es sich bei der Grillfeier auch um eine Geburtstagsfeier gehandelt hat, gab es dorte eine echte Sahnetorte und ein Tiramisu. Sehr ungewöhnlich hier. Zweiteres nach einem malayischen Rezept ohne rohes Ei, weil alle Europäer sich sofort unbehaglich fühlen, wenn sie an eine Tiramisu in diesem Klima denken.


Ich habe beides nicht mehr probieren können, weil ich mich an den Grillsachen schon sattgegessen hatte.


Anscheinend bin ich jetzt doch schon lange genug hier, um über eine Bratwurst Thüringer Art aus dem Häuschen zu geraten...

Freitag, 10. Februar 2012

'mal zurück zur rauen Realität

Die medizinische Versorgung ist nichts, worüber ich mir gerne Gedanken mache. Erst recht nicht in einem fremden Land. Deswegen habe ich den Anblick des Mahkota Medical Centers von meinem Balkon aus auch immer geflissentlich ignoriert.
Letzte Woche war es dann aber doch so weit. Ich brauchte ärztliche Hilfe.



Da es so günstig gelegen ist, bin ich natürlich dorthin gegangen. Ich hätte auch sonst nicht gewusst, wohin. Alles schick und neu und sauber - und super tiefgekühlt. Ich hatte den Eindruck, die Klimaanlagen laufen dort auf ca. 19°C.

Insgesamt war ich positiv überrascht. Ich habe mich gut versorgt und gut beraten gefühlt. Sehr schrill fand ich allerdings, dass, wenn man dort keinen Facharzt sehen möchte, man in die Notaufnahme geht. Aber immerhin hat die 24h geöffnet.


Also alles prima. Mir hat sogar eine Schwester die Medikamente aus der Apotheke geholt. Da war ich echt platt.

Ganz sicher bin ich mir nicht, ob es wirklich nötig ist, bei einer Blasenentzündung die Sauerstoffsättigung des Blutes zu bestimmen. Aber jetzt weiss ich, dass auch bei diesen klimatischen Bedingungen diese genau wie mein Blutdruck völlig in Ordnung ist.


Mein Taxifahrer hat mich im Übrigen sehr ausgeschimpft, weil das Medical Center viel zu teuer sei. Wenn noch einmal etwas sein sollte, möge ich mich doch bitte an ihn wenden. Er würde mich zu einem guten Arzt mit vernünftigen Preisen bringen.

Ich hoffe, ich werde in den nächsten 2 Monaten nicht auf das Angebot zurückkommen müssen...

Dienstag, 7. Februar 2012

Drachentanz 2

Am Sonntag habe ich noch einen Drachentanz gesehen, mit insgesamt 8 dieser Drachen. Ich war ganz unglücklich, dass ich nicht näher herangekommen bin und wollte enttäuscht abziehen.

Aber dann kam er...


...und auf einmal war ich mittendrin.



Das war echt cool.




Dieser Drache hat keine Mandarinen gefressen, sondern er hat zum Abschluss Konfetti 'gespuckt'.

Montag, 6. Februar 2012

Drachentanz

Heute ist der letzte Tag des chinesischen Neujahrs für das Jahr des Drachen.

Zurück in Melaka habe ich zufällig nach dem Abendessen die Prozession der 7 Schiffe gesehen. Die sollen dann später zu Ehren der chinesischen Götter verbrannt werden. Dazu gab es ein (in Malaysia absolut verbotenes) Zünden von Feuerwerkskörpern, für das mein Holder zu Hause noch 3 Tage Stress am Bein mit mir hätte, wenn er sowas zu Silvester abbrennen würde.

UND ICH HATTE KEINEN FOTOAPPARAT DABEI!!!



Dafür gibt es jetzt Bilder von einem Drachentanz, den ich in Singapur gesehen habe. Drachentänze stehen natürlich zur Zeit hoch im Kurs.

In diesem Fall vor einem Geschäft in Chinatown aufgeführt - mit Sicherheit für gute Geschäfte.

Der Tanz folgt einer Choreographie, mit der ich mich nicht auskenne und deswegen dazu auch nichts sagen kann. Der Drache kann das Maul, die Lider und die Ohren bewegen. Das Ganze wird ziemlich laut mit Trommeln und Becken begleitet.



Erst beim Durchsehen der Fotos habe ich gesehen, dass ich den Drachen beim Annehmen der Opfergabe erwischt habe.



Zum 'Verdauen' des Opfers war ein zweiter Drache nötig. Danach wurden die Ladenbesitzer von den Drachen mit Mandarinenschalen beworfen. Das scheint etwas Gutes zu sein, denn sie haben sich darüber gefreut. (Vielleicht weil der Drache das Ofer angenommen hat.)


Als die Drachen dann wieder aufgestanden sind, haben sie ein Ornament aus Mandarinenspalten hinterlassen, das sicherlich auch Glück und gute Geschäfte symbolisiert.




Und was soll ich sagen?!?


Ich habe hohen Respekt vor den Drachentänzern, die bei mindestens 30°C im Schatten, bei einer Luftfeuchte über 75% unter diesem Kostüm eine solche Performance hinlegen, die gut und gerne 15-20 Minuten dauert.



Das ist aus meiner Sicht harte Arbeit. Aber Applaus scheint hier nicht so üblich zu sein...


Schade eigentlich, ich war ganz aus dem Häuschen, weil ich vorher noch nie bei einem solchen Tanz in der ersten Reihe gestanden habe.

Und dann packen sie ihre Sachen in einen kleinen Laster und fahren zu dem nächsten Tanz...




Sonntag, 5. Februar 2012

Architektur in Singapur

Heute war ich mit einem befreundeten Kollegen verabredet und zwar hier, bei der Esplanade (Konzert und Theaterhaus).

Die feiert gerade 10-jähriges Jubiläum, deswegen kannte ich sie schon von früher. Trotzdem finde ich sie noch immer ziemlich abgefahren (sieht ein bisschen wie eine Durian aus, riecht aber nicht so)...

Weil ich zu früh war, habe ich noch ein wenig die Aussicht genossen, die sich seit meinem letzten Besuch an der Esplanade in 2004 doch deutlich verändert hat. Vor allem in diese Richtung.


Das ziemlich krasse weisse Teil ist das Art Science Museum, das einer Lotusblüte nachgebildet ist.

Das imposante Gebäude dahinter mit dem Schiff auf dem Kopf ist das Marina Bay Sands Hotel.

Und wisst Ihr was? Genau da oben hin hat mein Kollege mich geführt. Es war toll.

Wir waren zuerst in der Bar auf der Dachterasse mit einer sehr angenehmen leichten Brise und entspannender Musik. Und dann haben wir Aussicht geguckt.

War in alle Richtungen super, aber so viele Bilder kann ich hier nicht hochladen. Deswegen stellvertretend die Aussicht zum Financial District mit der Marina Bay.

Besonders gut gefallen hat mir auch dieses Fussballfeld im Wasser (Das bunte ist die Tribüne für die neue Formel 1 Strecke in der Stadt, sagt mein Kollege - mit sowas kenne ich mich ja nicht aus).




Ich konnte keine nennenswerten Netze um das Feld erkennen. Was für einen Verbrauch an Bällen die wohl haben werden?!?

Samstag, 4. Februar 2012

Ausflug nach Singapur

Klingt cool, am Wochenende 'mal so nach Singapur zu fahren. Ist es auch für mich. Aber hier ist ganz normal. Mit im selben Bus saßen noch 4 Leute von meiner Firma, die über's Wochenende nach Singapur nach Hause gefahren sind.

Weil ich schon so lange nicht mehr hier war, habe ich das gemacht, was alle machen. In DER Einkaufsstraße, der Orchard Road, bummeln. Hier reiht sich eine Shopping Mall an die andere.


Hier zunächst einmal eine ältere, das Ngee Ann City. Alles sehr nobel und gediegen, auch innen alles mit Hochglanzmarmor bzw. -granit.



Trotzdem mag ich es ganz besonders: hier habe ich in einem kleinen Bastelladen 2004 meinen ersten Stempel gekauft (es war ein alberner Pfau von Magenta, den ich nicht wieder hergeben würde).


Und das hier kannte ich noch nicht - wie auch einige andere Malls in der Orchard Road. Ich habe das Gefühl, es wird hier schneller 'mal etwas abgerissen oder umgebaut, als bei uns.
Spacig, oder? In den Schlund bin ich dann auch gegangen und bin tatsächlich bei der U-Bahn gelandet.



In Singapur ist alles stark reglementiert, deswegen herrscht auch am U-Bahnhof Ordnung. Die Gleise sind eingehaust und haben Türen. Der Zug hält passgenau dahinter. Die Bodenmarkierung zeigt, wo man warten soll, wenn man einsteigen möchte, um den Aussteigenden den Vortritt zu lassen.


Ehrlich mal, manchmal wünsche ich mir das in München auch....

Danach bin ich nach Chinatown gefahren. Auch das, was alle machen. Aber neben den vielen Touristen gibt es hier -glaube ich - auch Einheimische.

Vielleicht kann man rechts erkennen, dass es sich wirklich um hübsche chinesische Shop-Houses handelt.


Naja, und Gedöns gibt es auch jede Menge.



Heute habe ich so viele Bilder gemacht, ich könnte Euch eine ganze Woche lang davon erzählen...